Auf einem Truppenübungsplatz im Burgenland wachsen jetzt Bäume, die Hitze und Trockenheit gut aushalten.

In Bruckneudorf im Burgenland hat das Bundesheer neue Bäume gepflanzt. Die Fläche liegt am Nordöstlichen Leithagebirge und wird normalerweise für militärische Übungen genutzt. Jetzt wachsen dort junge Bäume, die besser mit dem Klimawandel zurechtkommen sollen.

Dabei wurden mehrere Arten gesetzt: die Libanon-Zeder, Tannen, die Orient-Buche und die Silber-Linde. Diese Bäume vertragen Hitze und trockene Sommer besser als viele heimische Arten. Sie wachsen auch auf Böden, die in Ostösterreich in den letzten Jahren oft ausgetrocknet sind.

Die Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien begleitet das Projekt. Forschende schauen, wie die Bäume anwachsen und ob sie mit den Bedingungen vor Ort zurechtkommen. So lernen Studierende gleich, wie Forstwirtschaft in Zeiten der Erderwärmung funktioniert.