Vor zehn Jahren haben die Briten mehrheitlich für den Austritt aus der EU gestimmt. Eine Bilanz zeigt: Die Folgen betreffen auch dich.

Was ist passiert? Am 23. Juni 2016 haben die Menschen in Großbritannien abgestimmt: 52 Prozent wollten raus aus der EU, 48 Prozent wollten bleiben. Der Austritt wurde am 31. Januar 2020 offiziell. Seitdem hat sich vieles verändert: Der Handel mit EU-Ländern ist schwieriger geworden, die Zollregeln sind komplizierter, und viele junge Briten können nicht mehr so einfach in EU-Ländern arbeiten oder studieren wie vorher. Umfragen zeigen heute, dass eine Mehrheit der Briten wieder in die EU möchte.

Wer hilft? Politiker wie Wes Streeting und Andy Burnham setzen sich für eine neue Beziehung zur EU ein. Streeting sagte: "Wir brauchen eine neue besondere Beziehung zur EU, denn die Zukunft Großbritanniens liegt in Europa – und eines Tages wieder in der Europäischen Union". Auch Wirtschaftsexperten und Wissenschaftler wie Anand Menon vom King's College in London schauen genau hin, wie sich das Land verändert. Unternehmen lernen, mit den neuen Regeln umzugehen, und viele junge Menschen in Großbritannien und der EU tauschen sich über soziale Medien aus, um Brücken zu bauen.