Der 22-jährige Offensivspieler kommt auch in der nächsten Saison für RB Leipzig zum Einsatz und soll danach fest verpflichtet werden.
RB Leipzig hat den deutschen U21-Nationalspieler Brajan Gruda erneut ausgeliehen – diesmal für ein weiteres Jahr. Er kommt vom englischen Klub Brighton & Hove Albion. Wenn er in der neuen Saison oft genug spielt, muss Leipzig ihn im Sommer 2027 fest kaufen. Dann könnten bis zu 30 Millionen Euro an Brighton fließen. Damit wäre er zusammen mit Verteidiger Castello Lukeba einer der teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte. Beide Klubs haben bisher aber nur die Leihe offiziell bestätigt. Gruda bekommt in Leipzig die Rückennummer 10. Er ist nach Rocco Reitz (20 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach) und Ota Yamamoto (vom Partnerklub RB Omiya Ardija) der dritte Neuzugang der Sachsen für die kommende Saison. In der Rückrunde der Vorsaison kam er in 14 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei drei Tore und drei Vorlagen. Sein Marktwert liegt laut den aktuellen Daten weiterhin bei 28 Millionen Euro.
Bei Brighton, dessen Mannschaft einen Gesamtkaderwert von 646 Millionen Euro hat, hatte er kaum Chancen auf einen Stammplatz. Leipzig, dessen Kaderwert bei rund 549 Millionen Euro liegt, will mit ihm in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League angreifen. Das sportliche Ziel hat er selbst klar formuliert: Er wolle mit der Mannschaft in allen drei Wettbewerben erfolgreich sein. Gruda selbst sagte, dass er unbedingt in Leipzig bleiben wollte und sich beim Klub pudelwohl fühle. Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig, lobte vor allem seine Technik, seine Kreativität und sein Tempo – das passe perfekt zum Leipziger Spiel.
