Am frühen Sonntagmorgen ist der bekannte 24-Stunden-Flohmarkt am Bodensee wegen einer Bombendrohung geräumt worden – die Polizei hat das Gebiet großflächig abgesperrt.

Was ist passiert? Stell dir vor, du willst am frühen Morgen über einen großen Flohmarkt schlendern, der sich über zwei Länder erstreckt – und plötzlich heißt es: Alle müssen sofort weg. Genau das ist am 14. Juni 2026 in Konstanz (Deutschland) und im direkt angrenzenden Kreuzlingen (Schweiz) passiert. Es gab eine Bombendrohung gegen den grenzüberschreitenden 24-Stunden-Flohmarkt. Die Polizei sprach von einer «unklaren Bedrohungslage» und hat daraufhin sofort gehandelt.

Wer hilft? Im Einsatz sind das Polizeipräsidium Konstanz und die Kantonspolizei Thurgau aus der Schweiz. Sie arbeiten eng zusammen, weil das Gelände genau auf der Grenze liegt. Seit den frühen Morgenstunden läuft ein Großeinsatz im Hafenareal. Die Polizei hat die Bereiche Kleinvenedig, Hafenstraße und den Bahnhof Konstanz abgesperrt. Zusätzlich fährt zwischen Kreuzlingen und Konstanz kein normaler Zug, sondern ein Ersatzbus – das nennt man Schienenersatzverkehr. Wichtig: Die Polizei sagt, dass es nach aktueller Einschätzung keine konkrete Gefahr für die Bevölkerung gibt.