Am frühen Sonntagmorgen hat eine Bombendrohung in Konstanz am Bodensee für einen grossen Polizeieinsatz gesorgt und Teile des Flohmarkts sowie den Bahnhof lahmgelegt.

Was ist passiert? In Konstanz direkt an der Grenze zur Schweiz gibt es jedes Jahr einen 24-Stunden-Flohmarkt, der sich über Kreuzlingen und Konstanz erstreckt. Am frühen Sonntagmorgen hat die Polizei gemeldet, dass es dort eine «unklare Bedrohungslage» gibt. Später hat sich bestätigt, dass es eine Bombendrohung war. Deshalb wurde ein Teil des Geländes evakuiert und abgesperrt. Auch der Bahnhof von Konstanz ist teilweise gesperrt, weil er im gesperrten Bereich liegt. Reisende müssen jetzt mit Bussen statt mit Zügen fahren, weil ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde.

Wer hilft? Die Polizei Konstanz und die Kantonspolizei Thurgau aus der Schweiz arbeiten zusammen und sichern das Gebiet rund um das Festgelände Klein Venedig und die Hafenstrasse. Die Einsatzkräfte prüfen den Bereich und geben ihn erst wieder frei, wenn sie sicher sind, dass keine Gefahr mehr besteht. Die Polizei sagt nach derzeitigem Stand: «Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht demnach nach derzeitiger Lagebeurteilung nicht.» Es werden also keine Verletzten gemeldet, und es gibt bisher keine Hinweise, dass tatsächlich ein Sprengsatz gefunden wurde.