In Potsdam wurde eine alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden; deshalb mussten am Dienstag rund 6.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen und der Hauptbahnhof wurde gesperrt.
In der Nähe vom Potsdamer Hauptbahnhof haben Fachleute eine 250 Kilogramm schwere Bombe gefunden, die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Damit so eine Bombe niemanden verletzt, muss sie kontrolliert entschärft werden. Dafür wurde ein Sperrkreis von ungefähr 700 Metern eingerichtet. Alle Menschen in diesem Gebiet mussten ihre Wohnungen bis 8.30 Uhr verlassen – das waren rund 6.500 Personen.
Der Hauptbahnhof, die Tram-Linien 91, 92, 93 und 96 und viele S-Bahnen fuhren nicht. Die letzte S-Bahn aus Berlin kam schon um 8.12 Uhr an, der letzte RE 1 um 8.05 Uhr. Autofahrer wurden über Saarmund und Bergholz-Rehbrücke umgeleitet. Busse starteten am Platz der Einheit, am Rathaus Babelsberg und am Zentrum Ost.
