An den Aktienmärkten in Asien ging es am Dienstag in verschiedene Richtungen – manche Börsen legten zu, andere verloren.

Stell dir vor, du schaust dir mehrere Pulsuhren gleichzeitig an: Manche schlagen schneller, andere langsamer. Genauso war es an den Börsen in Asien. Der japanische Nikkei und der südkoreanische KOSPI haben deutlich zugelegt. Das bedeutet: Die Aktien dort waren mehr wert als am Vortag. Der Nikkei stieg um 0,86 Prozent, der KOSPI konnte nach Angaben der Deutschen Bank im gesamten Quartal sogar 65 Prozent zulegen.

In Australien und Hongkong war die Stimmung dagegen schlechter. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 verlor 0,51 Prozent. Das lag vor allem an Nachrichten der australischen Notenbank, die sich Sorgen über steigende Preise macht. Der Hongkonger Hang-Seng-Index gab um 0,63 Prozent nach.

China sendete gemischte Signale: Die Einkaufsmanagerindizes – das sind Umfragen unter Unternehmen, wie gut ihre Auftragslage ist – zeigten, dass die Wirtschaft dort wächst. Das machte Anleger in einigen Teilen Chinas optimistisch. Analyst Andreas Lipkow sagte, die Zahlen weckten Hoffnung auf eine baldige Erholung der chinesischen Wirtschaft.