Im BMW-Werk in Leipzig arbeiten jetzt humanoide Roboter in der Produktion mit und sollen den Menschen dort helfen.

Im BMW-Werk in Leipzig passiert gerade etwas Spannendes: Dort testet das Unternehmen Roboter, die ungefähr so groß sind wie ein Mensch und auch ähnlich aussehen. Die Maschinen kommen von einer Firma aus der Schweiz, die Hexagon heißt. Sie werden in der Batteriemontage und in der Teilefertigung ausprobiert – also dort, wo zum Beispiel Akkus für Elektroautos hergestellt werden.

Die Roboter können zum Beispiel Autokarosserien mit einem Scanner prüfen. Wenn irgendwo eine Delle ist oder ein Teil nicht genau passt, sehen die Roboter das. Sie sollen aber keine Jobs wegnehmen. BMW sagt, die Maschinen übernehmen vor allem Aufgaben, die langweilig, anstrengend oder ein bisschen gefährlich sind. Die Mitarbeiter kümmern sich dann um andere Dinge im Werk.

Damit die Roboter wissen, was sie tun sollen, zeigen ihnen die Mitarbeiter die Bewegungen mit einer VR-Brille – das ist eine Brille, mit der man in eine virtuelle Welt eintauchen kann. Wenn ein Roboter etwas einmal gelernt hat, können es die anderen Roboter auch. Die Roboter heißen im Werk übrigens oft einfach "Robby". Nach ein paar Stunden Arbeit machen die Maschinen selbstständig eine kurze Pause und wechseln ihren Akku. So ähnlich wie eine Kaffeepause.