Der Chip-Riese Nvidia bringt einen neuen Prozessor namens Vera nach China – und hofft, damit verlorenen Boden gutzumachen.
Stell dir vor, dein Computer braucht für jede Aufgabe einen eigenen Helfer. Genau dafür baut Nvidia gerade den Chip Vera. Er ist speziell dafür gemacht, dass KI-Systeme selbstständig Aufgaben planen und erledigen können – zum Beispiel Daten sortieren oder Programme steuern. Vera hat 88 Recheneinheiten und ist bei vielen Standard-Jobs bis zu 1,8-mal schneller als ältere Prozessoren von Intel oder AMD.
Nvidia hat in China gerade einen schweren Stand. Wegen Handelsstreitigkeiten mit den USA darf der Konzern seine stärksten KI-Chips nur eingeschränkt nach China verkaufen. Andere Firmen aus China, vor allem Huawei, haben die Lücke genutzt. Heute kommen nur noch rund 41 Prozent der KI-Server in China von Nvidia – vorher waren es bis zu 95 Prozent. Mit Vera will Nvidia jetzt einen neuen Weg zurück in den Markt finden.
