Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat ein 42-jähriger Israeli als Zeuge erklärt, er habe geglaubt, dass die Kinder in Sicherheit gebracht werden sollten.
Was ist passiert? Im Strafverfahren gegen die Hamburger Unternehmerin Christina Block hat am Montag ein Mann ausgesagt, der in der Silvesternacht 2023/24 als Fahrer an einer Aktion beteiligt war, bei der zwei Kinder von Dänemark nach Süddeutschland gebracht wurden. Er sagte, ihm sei erzählt worden, die Kinder müssten vor ihrem Vater beschützt werden. Auf dem Heimflug habe er eine Flasche Wein bestellt, weil er glaubte, etwas Gutes getan zu haben.
Wer hilft? Das Landgericht Hamburg prüft den Fall Stück für Stück. Neben Christina Block müssen sich sieben weitere Beschuldigte verantworten. Ein Anwalt vertritt den 42-Jährigen, der als Zeuge aufgetreten ist und angegeben hat, nach eigenen Angaben Projektmanager in Israel zu sein.
