Im Landkreis Fulda ist die Blauzungenkrankheit bei Rindern ausgebrochen. Deshalb gilt jetzt das ganze Bundesland Hessen als Sperrzone.

Im Landkreis Fulda haben Tierärzte die Blauzungenkrankheit bei Rindern nachgewiesen. Die Krankheit wird von kleinen Stechmücken, den sogenannten Gnitzen, übertragen. Sie befällt vor allem Rinder, Schafe, Ziegen, Lamas und Alpakas. Für Menschen ist die Krankheit laut Behörden nicht gefährlich.

Nach dem Fund in Fulda haben die Behörden die Sperrzone vergrößert. Nach EU-Regeln muss der Schutzradius um einen betroffenen Hof 150 Kilometer groß sein. Deshalb liegt jetzt das gesamte Bundesland Hessen in der Sperrzone. Auch der Landkreis Kassel, der vorher nicht komplett betroffen war, gehört nun vollständig dazu.

Was bedeutet das konkret? Innerhalb der Sperrzone dürfen Bauern ihre Tiere ganz normal handeln. Wer aber empfängliche Tiere aus Hessen in andere EU-Länder bringen will, muss strenge Regeln einhalten. Für die Variante BTV-3 gibt es innerhalb Deutschlands keine Einschränkungen, die Regeln betreffen vor allem den Typ BTV-8.