Die Kryptowährung Bitcoin ist auf den niedrigsten Stand seit 21 Monaten gefallen – doch es gibt Wege, den Überblick zu behalten.
Was ist passiert? Der Bitcoin, die bekannteste digitale Währung, ist in dieser Woche stark gefallen. Auf der Handelsplattform Bitstamp erreichte er zeitweise nur 57.735 US-Dollar. Anfang Juni lag er noch über 70.000 Dollar. Fachleute sprechen davon, dass er aus seiner bisherigen Seitwärtsbewegung nach unten ausgebrochen ist. Das bedeutet: Statt ruhig zu schwanken, geht es klar bergab.
Wer hilft oder erklärt? Marktexperten wie Timo Emden von Emden Research beobachten den Markt genau. Er erklärt, dass vor allem die Angst vor steigenden Zinsen in den USA den Bitcoin belastet. Auch die höheren Energiepreise wegen des Iran-Kriegs spielen eine Rolle. Der Chef der US-Notenbank, Kevin Warsh, hat betont, wie wichtig stabile Preise sind – die Märkte befürchten deshalb, dass die Zinsen steigen könnten.
