In der neuen Staffel ihrer Netflix-Serie sprechen die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz über ihre Kindheit, alte Wunden und warum ihnen ein Besuch in der Heimat geholfen hat.

Was ist passiert? Bill und Tom Kaulitz waren als Kinder in der Nähe von Magdeburg. Damals haben andere Menschen sie oft geärgert oder schlimmer behandelt, weil sie als Jungen anders aussahen und sich anders fühlten. In der neuen Staffel ihrer Serie fahren die beiden zurück an ihren alten Ort und treffen dort Leute aus ihrer Schulzeit wieder. Für Bill war dieses Klassentreffen ein Moment, der ihm gutgetan hat, weil er dort über vieles reden konnte, was ihn damals belastet hat. „Für mich war das sehr heilend", sagt er dazu.

Wer hilft? Bill erzählt, dass er sich heute in seiner neuen Heimat Los Angeles viel sicherer fühlt. Dort hat er Freunde und ein Umfeld, das zu ihm steht. Deshalb kann er heute offener über die schwierigen Erlebnisse reden. Sein Bruder Tom ist immer an seiner Seite, und auch seine Familie unterstützt ihn. Das zeigt: Wenn Menschen einen Ort haben, an dem sie so sein dürfen, wie sie sind, dann können sie alte Verletzungen Schritt für Schritt verarbeiten.