Drei Läufer sind beim Kaiserkrone Trail in Tirol kollabiert, einer mit 41,3 Grad Körpertemperatur.
Was ist passiert? Am 27. Juni fand am Wilden Kaiser in Tirol ein großer Berglauf statt, der Kaiserkrone Trail. Beim härtesten Rennen, dem Ultra-Trail, mussten die Läufer 56 Kilometer und 3.640 Höhenmeter bewältigen, also mehr als eine Marathondistanz. Trotzdem war es an dem Tag extrem heiß. Drei Teilnehmer sind deshalb kollabiert: ein 27-jähriger Niederländer, ein 39-jähriger Niederländer und ein 35-jähriger Österreicher. Bei dem Österreicher maßen die Retter eine Körperkerntemperatur von 41,3 Grad. Eine normale Körpertemperatur liegt bei etwa 37 Grad. Ab 40 Grad wird es für den Körper lebensgefährlich.
Wer hilft? Die Bergrettung Scheffau war an diesem Tag im Dauereinsatz. Sie holten die kollabierten Läufer von verschiedenen Stellen am Berg ab, unter anderem von der Kaiser-Hochalm auf 1.420 Metern und der Steiner Hochalm auf 1.260 Metern. Zwei Verletzte wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Kufstein geflogen, einer davon direkt in den Schockraum. Dort haben Ärzte ihn behandelt, bis sich sein Zustand wieder stabilisiert hat. Ohne die schnelle Hilfe der Bergretter wäre die Situation wahrscheinlich noch schlimmer ausgegangen.
