Der Oberste Gerichtshof hat die Verurteilung des Signa-Gründers René Benko wegen betrügerischer Krida bestätigt und damit erstmals einen Schuldspruch gegen ihn rechtskräftig gemacht.

Was ist passiert? René Benko war Gründer der Signa-Gruppe, einem riesigen Immobilien- und Handelsunternehmen. Im Oktober 2025 wurde er in Innsbruck verurteilt, weil er 300.000 Euro an seine Mutter überwiesen hatte, während er selbst schon in Geldproblemen steckte. Das Gericht sah das als Schädigung seiner Gläubiger. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat dieses Urteil am Donnerstag bestätigt – damit ist Benko jetzt offiziell schuldig. Das bedeutet: Die Strafe von zwei Jahren Gefängnis ist rechtskräftig. „Schenkung bleibt Schenkung“, sagte die Richterin – egal, was Benko sich dabei gedacht hat. Gleichzeitig schickte der OGH einen zweiten Teil des Urteils zurück nach Innsbruck. Dort geht es um 360.000 Euro Mietvorauszahlung für eine Villa – das muss noch einmal neu verhandelt werden. Für diesen Teil gilt für Benko weiter die Unschuldsvermutung.