Der österreichische Fußballer Christoph Baumgartner fällt verletzt für die WM aus, begleitet sein Team aber in die USA und hilft von der Seitenlinie aus mit.
Stell dir vor, du bist Profi-Fußballer, die WM steht vor der Tür – und dann verletzt du dich beim Aufwärmen. Genau das ist Christoph Baumgartner passiert. Er hat sich Anfang Juni beim Training einen schweren Muskelfaserriss geholt. Die Diagnose war ein Schock, denn er fällt vier bis fünf Monate aus und kann bei der WM nicht spielen. "Das war einer der letzten Schüsse, die ich gemacht hätte, habe einen Stich gespürt. In dem Moment habe ich gemerkt, da ist etwas passiert. Dass es dann so groß ist, hätte ich nicht gedacht", hat er später erzählt.
Trotz der schlechten Nachricht hat Baumgartner eine klare Entscheidung getroffen: Er will mit dem Team in die USA reisen. Sein Verein RB Leipzig hat ihm das erlaubt. Vor Ort schaut er sich die Trainingseinheiten an, spricht mit den Co-Trainern und gibt Tipps an seine Mitspieler weiter. "Ich versuche, Sachen, die mir auffallen, individuell mit den Jungs in Gespräche mit einfließen zu lassen", sagt er. Im Teamhotel in Goleta in Kalifornien macht er gerade seine Reha und ist zwei Wochen lang noch auf Krücken angewiesen.
