Wenn du ab Dezember 2026 mit der ÖBB fährst, zahlst du für normale Tickets etwa 3,5 Prozent mehr. Es gibt aber Wege, trotzdem günstig zu reisen.

Die ÖBB – das ist die staatliche Eisenbahn in Österreich – erhöht ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 ihre Preise. Konkret bedeutet das: Ein Standardticket und die Vorteilscard werden im Schnitt um 3,5 Prozent teurer. Ein Beispiel: Eine Fahrt von Wien nach St. Veit an der Glan kostet am Tag der Abfahrt dann 64,50 Euro statt 62,30 Euro. Die Erhöhung gilt ab dem 13. Dezember 2026.

Die ÖBB sagen, dass vor allem die hohen Energiepreise der Grund für die Preiserhöhung sind. Auch Benzin und Flugtickets sind teurer geworden. Wichtig zu wissen: Die Erhöhung ist niedriger als die Teuerung (Inflation) im Jahr 2025. Die Preise steigen also, aber weniger stark als viele andere Dinge.

Die gute Nachricht: Die günstigen Sparschiene-Tickets bleiben gleich teuer. Diese Tickets sind an einen bestimmten Zug gebunden und können nicht storniert werden. Es gibt sie nur in begrenzter Zahl. Aber wenn du früh buchst, kannst du damit richtig sparen. Auf der Strecke Wien–St. Veit an der Glan sparst du dir 3,80 Euro pro Strecke, wenn du 15 Tage im Voraus kaufst.