Der österreichische Radprofi Felix Gall hat bei der härtesten Etappe des Giro d'Italia einen starken vierten Platz geholt und seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung verteidigt.
Stell dir vor, du fährst mit dem Rad über sechs mega-steile Pässe in den Dolomiten – und das bei brütender Hitze. Genau das war die Königsetappe des Giro d'Italia am Freitag. 151 Kilometer und 5.000 Höhenmeter mussten die Profis von Feltre nach Alleghe bewältigen. Felix Gall aus Osttirol zeigte dabei eine super Leistung: Er wurde Vierter und ließ sogar den Gesamtführenden Jonas Vingegaard hinter sich.
Den Etappensieg holte sich der US-Amerikaner Sepp Kuss. Normalerweise ist Kuss ein Helfer für seinen Kapitän Vingegaard, aber diesmal durfte er selbst auf Sieg fahren. 2,2 Kilometer vor dem Ziel zog er an Giulio Ciccone vorbei und gewann. Gall kam 39 Sekunden nach Kuss ins Ziel und war happy: „Ich habe mich den ganzen Tag sehr gut gefühlt und habe auch die Landschaft genießen können“, sagte er. Und er freute sich riesig über die vielen Fans: „Ich habe sehr oft meinen Namen gehört.“
