Die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ist nach China gereist und hat dort die Politikerin Wang Yi getroffen.
Österreich und China haben heuer 60 Jahre offizielle Wirtschaftsbeziehungen. 2026 ist also ein Jubiläumsjahr. Die Außenministerin wollte mit ihrer Reise zeigen, dass Wien an guten Beziehungen zu Peking interessiert ist – auch wenn es zwischen der EU und China derzeit Streit gibt.
Bevor es nach Peking ging, machte Meinl-Reisinger fast zwei Tage in Shanghai halt. Shanghai ist eine riesige Wirtschaftsstadt. Dort besuchte sie eine große Messe, auf der auch Österreich einen Stand hat. Sie sprach mit österreichischen Firmen, die in China arbeiten.
In Peking wurde die Ministerin von ihrer chinesischen Kollegin Hua Chunying empfangen. Als Geschenk brachte sie einen Tennisschläger der österreichischen Marke Head mit, weil Hua gerne Tennis spielt. Beide sprachen darüber, wie wichtig gute Gespräche zwischen den Ländern sind. China könne für Österreich ein "Fitness-Center" sein, sagte Hua – also ein Ort, an dem man sich stärkt.
