Die NASA hat die Besatzung ihrer nächsten großen Mondmission vorgestellt – doch statt auf dem Mond zu landen, testen die vier Astronauten diesmal Technik im Erdorbit.

Stell dir vor, du fliegst zum Mond – aber landest gar nicht dort. Genau das passiert bei der Mission Artemis 3. Die NASA hat am 9. Mai 2026 in einer großen Pressekonferenz verraten, wer mit an Bord ist: Randy Bresnik ist der Kommandant, der Italiener Luca Parmitano von der ESA steuert die Kapsel, und Andre Douglas sowie Frank Rubio sind die beiden Missionsspezialisten. Als Ersatzmann steht Robert Hines bereit. Vier Menschen, drei Länder, ein Ziel: den Weg für die nächste Mondlandung ebnen.

Eigentlich sollte Artemis 3 Astronauten auf den Mond bringen. Aber weil es bei den Raketen und Landefähren noch jede Menge Probleme gibt, hat die NASA umgeplant. Die Mission wird jetzt ein riesiger Test im Weltall: Das Raumschiff Orion soll im Erdorbit zwei Mondlandefähren treffen und an sie andocken – eine von SpaceX, eine von Blue Origin. Klingt einfach, ist laut Experten aber eine echte Herausforderung, weil dabei wirklich alles funktionieren muss: die Software, die Hardware, die Abläufe.