Apple hat OpenAI verklagt, weil der Konzern glaubt, dass Mitarbeiter beim Wechsel Betriebsgeheimnisse mitgenommen haben.

Was ist passiert? Apple wirft OpenAI vor, neue Mitarbeiter dazu gebracht zu haben, interne Informationen mitzunehmen – zum Beispiel Details zu Bauteilen, die noch gar nicht auf dem Markt sind. Dutzende Apple-Leute sollen in den letzten Monaten zu OpenAI gewechselt sein, darunter auch Designer, die früher mit dem bekannten Apple-Designer Jony Ive gearbeitet haben. Apple sagt: So geht das nicht. Deshalb hat das Unternehmen jetzt vor einem Gericht in Kalifornien Klage eingereicht.

Wer hilft, die Lage einzuordnen? In dem Streit tauchen mehrere Namen auf, die Licht in die Sache bringen können. Zum einen Apples Marketingchef Greg Joswiak, der betont: Das iPhone wird so schnell nicht verschwinden. Zum anderen Apples Manager Eddy Cue, der zugleich sagt, dass sich Geräte in zehn Jahren stark verändern könnten. Und OpenAI-Chef Sam Altman, der die neuen Prototypen aus Ivers Team als "das coolste Stück Technik, das die Welt je gesehen hat" beschrieben hat. OpenAI selbst weist die Vorwürfe zurück und sagt, man habe kein Interesse an fremden Betriebsgeheimnissen.