Apple und der Chip-Hersteller Broadcom haben einen riesigen Vertrag unterschrieben: Mehr als 15 Milliarden Chips sollen künftig direkt in den USA produziert werden.

Stell dir vor, dein iPhone braucht kleine Bauteile, die Funksignale empfangen und senden. Genau diese Teile – Fachleute nennen sie HF-Chips oder FBAR-Filter – werden bald nicht mehr in Asien, sondern im US-Bundesstaat Colorado gebaut. Dafür investiert Broadcom 1,5 Milliarden US-Dollar in eine Fabrik in Fort Collins.

Der gesamte Deal zwischen Apple und Broadcom ist rund 30 Milliarden US-Dollar schwer. Für Apple ist es die bisher größte Einzelzusage im Rahmen seines Programms „American Manufacturing Program". Damit will der Konzern zeigen, dass er Produktion wieder stärker in die USA holt – auch weil US-Präsident Donald Trump mit Zöllen Druck macht.