Die Bundesanwaltschaft hat vier Männer angeklagt, die das verbotene „Königreich Deutschland" geleitet haben sollen – darunter den Gründer Peter Fitzek.
Was ist passiert? Stell dir eine Gruppe vor, die sagt: „Wir sind unser eigenes Land." Genau das hat das „Königreich Deutschland" getan. Die Gruppe gab sich eine eigene Verfassung, eine eigene Währung und sogar eigene Ausweise. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen vier Männer erhoben, weil sie diese Gruppe aufgebaut und viel Geld damit verdient haben sollen. Die Gruppe ist seit Mai 2025 in Deutschland verboten.
Die Vorwürfe sind schwer: Die Männer sollen eine kriminelle Vereinigung gebildet haben. Sie sollen verbotene Bank- und Versicherungsgeschäfte betrieben, Steuern hinterzogen und Leute um ihr Geld gebracht haben. Insgesamt geht es um rund zehn Millionen Euro, die zwischen 2020 und 2025 in die Gruppe geflossen sein sollen. Peter Fitzek, der Gründer, wurde als „oberster Souverän" bezeichnet – also als eine Art selbsternannter König.
