Nachdem über Ostern mehrere Parteibüros in Flensburg mit rechten Parolen beschmiert und teils beschädigt wurden, hat die Polizei einen 40-jährigen Mann als Verdächtigen ermittelt.
Über die Osterfeiertage wurden in Flensburg Büros von fünf demokratischen Parteien angegriffen. Unbekannte klebten rechtsextreme Aufkleber an die Fassaden, besprühten Fahnen mit Lack und warfen eine Scheibe ein. Sogar Brandsätze wurden entdeckt – das ist eine ernste Sache, denn so etwas kann schnell gefährlich werden.
Die Polizei hat nach einem öffentlichen Aufruf viele Hinweise bekommen. Dadurch konnte sie einen Verdächtigen ausfindig machen und seine Wohnung durchsuchen. Jetzt wertet der Staatsschutz die gefundenen Beweise aus. Das zeigt: Wenn viele Menschen aufmerksam sind und helfen, kommt die Polizei schneller voran.
