Ein Mann hat in einem Jugendamt in Brandenburg eine Mitarbeiterin bedroht und Feuer gelegt – jetzt diskutieren Politik und Gewerkschaften, wie Beschäftigte im öffentlichen Dienst besser geschützt werden können.
Was ist passiert? In der Stadt Finsterwalde in Brandenburg hat am Montag ein 35-jähriger Mann eine Mitarbeiterin des Jugendamts bedroht und in ihrem Büro einen Brand gelegt. Das Jugendamt ist eine Behörde, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt. Die Polizei hat den Mann noch vor dem Gebäude festgenommen und ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts. Das Motiv ist noch unklar.
Wer hilft? Die Polizei ermittelt und sichert Spuren. Politikerinnen und Politiker reagieren: Die CDU Brandenburg sagt, Beschäftigte im öffentlichen Dienst müssten ohne Angst vor Gewalt arbeiten können. Die Gewerkschaft Verdi fordert seit Langem bessere Schutzkonzepte, mehr Prävention und genug Personal. Im Kreis Uckermark gibt es bereits Notfallknöpfe an Diensttelefonen, mit denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gefahr stille Hilfe rufen können. Die Landrätin Karina Dörk überlegt, private Sicherheitsdienste einzusetzen.
