Immer mehr Frauen und Mädchen in Deutschland entdecken das Angeln für sich – als Hobby, das entspannt und verbindet.

Stell dir vor, du sitzt an einem stillen See, hörst die Vögel zwitschern und schaust einfach nur aufs Wasser. Genau das macht Mirjam Renk, eine 49-jährige Anglerin aus der Nähe von Berlin, in ihrer Freizeit. Sie sagt: „Das ist wie Seelenbalsam.“ Vor ein paar Jahren hat sie zusammen mit ihrem Mann mit dem Angeln angefangen. Beide kannten es noch aus ihrer Kindheit.

Mirjam ist mit dieser Leidenschaft nicht allein. Der Landesanglerverband Brandenburg, zu dem Vereine aus Berlin und Brandenburg gehören, hat spannende Zahlen: 2015 waren nur etwa 6.000 der Mitglieder weiblich. Zehn Jahre später, 2025, sind es schon rund 9.800 von insgesamt 98.000 Mitgliedern. Marcel Weichenhan, der Sprecher des Verbands, sagt: „Generell ist die Tendenz bei Frauen, die angeln, steigend.“