Die Alpenvereine aus Österreich, Deutschland und Südtirol haben eine Kampagne gestartet, um Wandernde und Hüttenbetreiber über Bettwanzen aufzuklären.
Bettwanzen sind winzige Insekten, die nur wenige Millimeter groß sind. Sie verstecken sich gerne in Schlafbereichen und können mit Kleidung oder im Rucksack in Berghütten gelangen. Wer nachts von ihnen gestochen wird, bekommt oft juckende Stellen oder kleine Bläschen auf der Haut – gefährliche Krankheiten übertragen die Tiere laut den Alpenvereinen aber nicht.
Im Jahr 2025 hat der Österreichische Alpenverein fünf Verdachtsfälle gemeldet bekommen. Damit das nicht mehr wird, arbeiten jetzt der Österreichische, der Deutsche und der Südtiroler Alpenverein zusammen. Sie verteilen Flugblätter und Plakate und schreiben Beiträge im Internet. Carolin Scharfenstein vom Österreichischen Alpenverein sagt: „Wir sind davon überzeugt, dass ein bewusster Umgang mit dem Thema wesentlich dazu beiträgt, Gäste zu sensibilisieren und Hütten besser zu schützen. Wegschauen ist beim Thema Bettwanzen keine Lösung“
Wer in einer Hütte übernachtet, kann selbst mithelfen: Pack deine Kleidung am Ende der Reise in einen verschlossenen Beutel und wasche sie bei mindestens 60 Grad. Wenn du Stiche entdeckst oder kleine dunkle Punkte an Matratze oder Rahmen siehst, sag es sofort dem Hüttenpersonal. So kann ein Befall schnell behandelt werden, bevor er sich ausbreitet.
