Österreichs Fußballer haben sich bei der WM in Kansas City mit einem 3:3 gegen Algerien ins Achtelfinale gerettet – und Kapitän David Alaba gibt ehrlich zu, dass er die Mannschaft kurz vor dem Aus gesehen hat.

Stell dir vor, du gewinnst ein Spiel fast nicht mehr – und rettest dich am Ende doch noch. Genau das ist dem österreichischen Fußball-Team bei der WM in Kansas City passiert. Gegen Algerien stand es am Ende 3:3. Das Ergebnis reichte, um in das Achtelfinale einzuziehen. Das Achtelfinale ist die Runde der letzten 16 Mannschaften.

Kapitän David Alaba hat nach dem Spiel offen erzählt, wie knapp es wirklich war. Er sagte: „Ich habe mich schon Koffer packen gesehen". Damit meinte er: Eine Zeit lang sah es so aus, als würden die Spieler ihre Taschen packen und nach Hause nach Wien fliegen müssen – ohne es ins Achtelfinale zu schaffen.

Am Ende hat das Team aber alles gegeben und den Ausgleich noch geschafft. Alaba sprach von großer Erleichterung: „Ich kann nicht beschreiben, wie diese Gefühle waren". Er selbst hatte während des Spiels nur Krämpfe, weil es in Kansas City sehr schwül und heiß war.