In der Uckermark ist eine gefährliche Tierseuche bei Wildschweinen zurück, die für Menschen aber ungefährlich ist.

Was ist passiert? In der Uckermark, ganz im Nordosten von Brandenburg, wurde die Afrikanische Schweinepest (kurz ASP) wieder bei Wildschweinen nachgewiesen. Die beiden Funde liegen bei dem Dorf Stützkow, direkt an der Grenze zu Polen. Damit ist die Seuche nach über einem Jahr Pause in der Region zurück. Behörden rechnen damit, dass noch mehr Tiere betroffen sind. Die gute Nachricht: Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich. Für Schweine endet sie aber fast immer tödlich, weil es keine Impfung und kein Medikament gibt.

Wer hilft? Viele Menschen arbeiten gerade daran, die Seuche einzudämmen. Der Landkreis Uckermark sucht mit Suchhunden und Drohnen nach toten Wildschweinen, damit die Kadaver schnell gefunden und sicher entsorgt werden können. Jägerinnen und Jäger gehen verstärkt auf die Jagd, um die Zahl der Wildschweine zu senken. Das Agrarministerium in Brandenburg und das Friedrich-Loeffler-Institut prüfen Proben im Labor und informieren über die Lage. Entlang der deutsch-polnischen Grenze stehen Schutzzäune, die verhindern sollen, dass noch mehr infizierte Tiere aus Polen nach Deutschland wandern.