Der Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien ist ausgebrochen und hat mit seiner Asche den Flugverkehr durcheinandergebracht.
Was ist passiert? Der Ätna hat zu Wochenbeginn viel Asche und Schwefeldioxid in die Luft geblasen. Eine Aschewolke stieg etwa 1,5 Kilometer über den Krater auf. Wegen dieser Asche müssen Flugzeuge den Bereich über Sizilien weiträumig umfliegen oder dürfen gar nicht starten. Der Flughafen der Stadt Catania wurde vorübergehend geschlossen. Besonders auffällig war, dass glühende Lava aus einem Spalt an der Nordflanke in einen tiefer gelegenen Krater floss – das kommt nach Angaben von Fachleuten selten vor.
Wer hilft? Vulkanologen beobachten den Ätna rund um die Uhr mit Messgeräten und Satellitendaten. Auch der Zivilschutz in Italien und die Flughafenbehörden sind im Einsatz. Sie prüfen zum Beispiel, wie viel Asche in der Luft ist, und entscheiden dann, ob Starts und Landungen wieder sicher möglich sind.
Was kannst du tun? Wenn du selbst eine Reise nach Sizilien oder in die Nähe des Ätna planst, schau am besten kurz vor dem Abflug auf der Seite deiner Airline oder des Flughafens nach, ob alles normal läuft. In den Nachrichten kannst du dich außerdem darüber informieren, ob neue Sperrungen gemeldet werden. Wichtig ist: ruhig bleiben, sich an Hinweise halten und Vulkanasche auf keinen Fall anfassen, falls du in die Nähe kommst.
