Eine der meistbefahrenen Autobahnen im Ruhrgebiet, die A40, wird ab Freitagabend für zehn Tage komplett dichtgemacht, damit Spezialisten nach alten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg suchen können.

Was ist passiert? Die A40 ist eine riesige Autobahn, die durch das Ruhrgebiet führt – zum Beispiel durch Mülheim, Essen und Duisburg. Auf diesem Abschnitt fahren jeden Tag 80.000 bis 90.000 Autos. Ab Freitagabend, dem 12. Juni, um 21 Uhr geht dort gar nichts mehr. Die Autobahn bleibt bis Montag, den 22. Juni, um 5 Uhr morgens in beide Richtungen gesperrt. Grund ist, dass Fachleute den Boden auf Blindgänger – also nicht explodierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg – untersuchen müssen. Das ist wichtig, damit später zwei Brücken sicher neu gebaut werden können.

Wer hilft? Die Autobahn GmbH organisiert die Sperrung und hat große Umleitungen geplant. Es gibt ausgeschilderte Routen, die mit einem roten Punkt markiert sind. Die Stadt Mülheim hat extra zusätzliche Ausweichstrecken ab Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen eingerichtet. Auch die A43 bei Bochum wird gesperrt, weil dort eine neue Brücke eingeschoben wird – die Stadtwerke Bochum und die Stadt Bochum kümmern sich darum.