Wegen aufgeplatzter Straßen durch die Hitze waren Teile der A2 und A14 gesperrt – jetzt werden sie nach und nach wieder freigegeben.
Stell dir vor, du fährst mit dem Auto über die Autobahn und plötzlich wölbt sich der Boden vor dir nach oben. Genau das ist auf Teilen der A2 und der A14 passiert. Bei extrem großer Hitze können sich alte Betonplatten so stark ausdehnen, dass sie sich gegeneinander drücken und aufplatzen. Fachleute nennen das „Blow-ups“. Damit niemand darüber fährt und sich verletzt, hat die Polizei die betroffenen Strecken gesperrt.
Nach etwa einer Woche geht es jetzt Stück für Stück wieder los: Der Abschnitt zwischen Ziesar und Wollin auf der A2 wurde am Mittwochnachmittag um 14:10 Uhr freigegeben. Am Donnerstagvormittag soll der Bereich Theeßen–Ziesar folgen, am Freitag dann der gesperrte Teil der A14 bei Magdeburg. Wer vorher auf dem Weg nach Berlin oder Schwerin war, musste teilweise Umleitungen über Landstraßen in Kauf nehmen.
Während der Sperrung war es auf den Umleitungsstrecken und im Stau ziemlich ungemütlich. Deshalb hat die Autobahnpolizei ein Motorradteam der Johanniter-Unfall-Hilfe aus der Börde gerufen. Die Helfer sind mit ihren Motorrädern durch den Stau gefahren und haben den Autofahrerinnen und Autofahrern Wasser, Traubenzucker und Erste Hilfe gebracht – zum Beispiel Fabian Harsteln und seine Kolleginnen und Kollegen.
