New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat anlässlich des 250. Geburtstags der USA eine Rede gehalten, die indirekt an die Regierung von US-Präsident Donald Trump gerichtet war.
Am 4. Juli 1776 haben Vertreter von 13 Kolonien die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben. Seitdem feiern die USA diesen Tag jedes Jahr als Independence Day, also Unabhängigkeitstag. In diesem Jahr ist das ein besonderes Datum: Die USA werden 250 Jahre alt.
In New York gibt es aus diesem Anlass viele Feiern. Im Hafen findet eine große Schiffsparade statt, an der auch das deutsche Segelschulschiff Gorch Fock mitfährt. An der Freiheitsstatue gibt es eine Lichtshow und am Abend ein großes Feuerwerk. Am Times Square wird sogar der berühmte Ball herabgelassen – das macht man sonst nur an Silvester.
Mamdani hat bei seiner Rede an einem Schreibtisch gesprochen, der früher dem ersten US-Präsidenten George Washington gehört hat. Um ihn herum standen eingebürgerte Einwandererinnen und Einwanderer mit US-Flaggen. Mamdani selbst ist in Uganda geboren und erst später US-Bürger geworden.
Inhaltlich ging es in der Rede um Einwanderung. Mamdani hat gesagt: „Wenn man sie fragt, wird Amerika weniger, je mehr Menschen es willkommen heißt.“ Damit meinte er Menschen, die finden, dass Einwanderer den USA schaden würden. Ohne Trump beim Namen zu nennen, war seine Kritik trotzdem klar an dessen Politik gerichtet.
