An sechs Orten in Schleswig-Holstein werden Schwimmbäder gebaut oder modernisiert – mit Geld aus einem Sondertopf des Bundes.

Stell dir vor, du willst schwimmen gehen, aber das nächste Bad ist geschlossen oder völlig überfüllt. Genau dieses Problem soll in Schleswig-Holstein jetzt kleiner werden. Die Landesregierung gibt insgesamt 25 Millionen Euro an sechs Standorte, damit dort neue Schwimmflächen entstehen oder alte Bäder modernisiert werden.

Das meiste Geld geht nach Flensburg und Ratzeburg mit je 4,5 Millionen Euro. In Flensburg wird das „Campusbad" ausgebaut, mit einem extra Becken zum Schwimmenlernen. Husum, Laboe, Wedel und Malente bekommen jeweils vier Millionen Euro – zum Beispiel für ein neues Strandbad in Laboe oder ein Lehrschwimmbecken in Wedel.

Innenministerin Magdalena Finke sagt: „Wir stärken mit unserer Förderung die Schwimmsportinfrastruktur im Land." Markus Ziertmann vom Städteverband findet besonders gut, dass die Bäder überall im Land verteilt sind – also nicht nur in den großen Städten. Am Ende sollen 1.570 Quadratmeter neue Wasserfläche dazukommen, und die Kommunen haben bis 2030 Zeit, alles fertigzubauen.