In Klagenfurt hat die Polizei einen Lieferwagen angehalten, der Sushi völlig ungekühlt von Graz zu einem Supermarkt bringen sollte.
Stell dir vor, du kaufst Sushi im Supermarkt – und es lag stundenlang bei 22 Grad im Auto. Genau das ist diese Woche in Kärnten passiert.
Die Polizei kontrollierte den Wagen und maß im Laderaum 22,4 Grad. Erlaubt sind für rohen Fisch aber höchstens 5 Grad, also Kühlschranktemperatur.
Der Fahrer sagte, es sei sein erster Arbeitstag gewesen und er kannte die Regeln für Lebensmittel-Transporte noch nicht. Das half ihm aber nicht weiter.
Die Beamten riefen den Chef des Supermarkts dazu, der die Temperatur noch einmal prüfte. Danach war klar: Das Sushi darf nicht mehr verkauft werden.
Alle Packungen wurden noch vor Ort vernichtet. So konnte niemand krank werden. Der Fahrer bekam eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz.
