Ein 27-Jähriger ist in Hannover verurteilt worden, weil er im Oktober 2025 auf offener Straße einen gleichaltrigen Mann erschossen hat.
Was ist passiert? Das Landgericht Hannover hat am Donnerstag einen 27 Jahre alten Mann zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Grund: Er hat am 22. Oktober 2025 auf der Vahrenwalder Straße mehrere Schüsse abgegeben. Ein gleichaltriger Mann starb, weil ihn eine Kugel am Kopf traf. Zwei weitere Männer wurden verletzt, einer von ihnen von einer Kugel im Gesicht. Zwischen den Beteiligten gab es schon vorher Streit: Der Mann soll in einer Bar dem späteren Opfer eine Waffe weggenommen haben. Das Opfer fühlte sich dadurch beleidigt und hat den Verurteilten später bedroht.
Wer hilft oder hat geholfen? Nach der Schießerei hat die Polizei den Tatort auf der Vahrenwalder Straße untersucht. Ärzte haben die Verletzten im Krankenhaus behandelt. Ein rechtsmedizizinisches Gutachten und Zeugenaussagen haben vor Gericht gezeigt, was passiert ist. Richter haben den Fall in einem öffentlichen Prozess geprüft und entschieden, dass es kein Notwehr war. Es gibt also klare Regeln und Stellen, die in solchen Fällen eingreifen.
