Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev steht im Endspiel der French Open und kann am Sonntag seinen ersten Grand-Slam-Titel holen.
Stell dir vor, du trainierst jahrelang für einen großen Traum – und plötzlich bist du nur noch einen Sieg davon entfernt. Genau so geht es gerade Alexander Zverev. Der 29-jährige Hamburger steht im Finale der French Open in Paris, einem der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt. Am Sonntag um 15:00 Uhr spielt er gegen den Italiener Flavio Cobolli.
Zverev hat in seiner Karriere schon drei Endspiele bei großen Turnieren verloren. Dieses Mal will er es schaffen. Er sagt: „Das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match“ – er konzentriert sich also nur auf das, was er kontrollieren kann. Gegen Cobolli führt er in den bisherigen direkten Duellen 3:1, also hat er gute Chancen.
Sein Gegner ist 24 Jahre alt und Überraschungsfinalist. Cobolli musste im Halbfinale gar nicht spielen, weil sein Gegner krank war. Trotzdem lobt Zverev ihn: „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder. Für mich ist er einfach ein netter Mensch.“ Das zeigt: Auch unter Sportlern geht es respektvoll zu.
