Im Kanton Zürich wurde im Parlament über ein Verbot von Kopftüchern an Schulen abgestimmt, und es gab eine knappe Mehrheit dafür.
Was ist passiert? Im Kantonsrat, also im Parlament des Kantons Zürich, wurde abgestimmt. Eine Mehrheit hat gesagt: Schülerinnen sollen in der Schule kein Kopftuch mehr tragen. Die Idee kommt von der SVP, einer rechten Partei. Andere Parteien wie die SP, die Grünen, die GLP und die EVP haben dagegen gestimmt. Die meisten Leute haben danach lange darüber diskutiert, ob das Verbot fair ist.
Wer hilft? Es gibt mehrere Menschen und Gruppen, die sich gegen das Verbot einsetzen. Zum Beispiel Politikerinnen wie Mandy Abou Shoak und Thomas Forrer. Sie sagen, dass ein Verbot Mädchen ausgrenzen kann. Auch Lehrerverbände und Organisationen aus der Zivilgesellschaft helfen mit, indem sie auf die Probleme hinweisen. Das Bundesgericht, also das oberste Gericht der Schweiz, hat schon 2015 gesagt, dass ein Kopftuchverbot für Schülerinnen nicht erlaubt ist, weil es die Religionsfreiheit zu stark einschränkt.
