Chinas Präsident Xi Jinping ist nach Pjöngjang gereist – sein erster Besuch in Nordkorea seit fast sieben Jahren. Dort will er die alte Freundschaft erneuern, obwohl Nordkorea gerade seine Atomwaffen ausbaut.
Was ist passiert? Der chinesische Präsident Xi Jinping ist am Montag mit dem Flugzeug in Pjöngjang gelandet und wurde von Machthaber Kim Jong Un persönlich am Flughafen begrüßt – mit großer Geste, vielen Menschen auf den Straßen und einem Konvoi, der durch einen Triumphbogen fuhr. Es ist Xis erste Auslandsreise in diesem Jahr. In einem Zeitungsartikel sprach er von einer «unzerbrechlichen und dauerhaften Freundschaft» und von «neuen Entwicklungschancen». China ist der einzige formelle Bündnispartner Nordkoreas und sein größter Handelspartner. Gleichzeitig hat Nordkorea zuletzt sein Atomwaffenarsenal deutlich vergrößert und die Zusammenarbeit mit Russland verstärkt – zum Beispiel durch Waffenlieferungen und Soldaten für den Ukraine-Krieg. Die Schwester des Machthabers, Kim Yo Jong, sagte, Nordkoreas Status als Atommacht sei eine «unumkehrbare Realität» und nicht verhandelbar.
