Am Sonntagnachmittag ist in Pfaffstätt bei Braunau ein Schuppen in Brand geraten – zwei Bewohner wurden verletzt.
Was ist passiert? In Pfaffstätt, einem Ort im Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich, hat am Sonntag gegen 17:40 Uhr ein neben einem Wohnhaus stehender Lagerschuppen zu brennen angefangen. Ein 22-jähriger Rumäne und eine 21-jährige Rumänin, die in dem Haus wohnen, haben den Brand zuerst bemerkt. Sie haben selbst versucht, die Flammen zu löschen, aber das hat nicht geklappt. Das Feuer ist schnell auf drei Garagen in der Nachbarschaft übergegriffen und hat sogar die Fassaden von zwei Wohnhäusern beschädigt. Die beiden Bewohner haben sich bei ihren Löschversuchen verletzt und wurden ins Krankenhaus Braunau am Inn gebracht. Wie schwer sie verletzt sind, weiß man noch nicht genau. Warum der Schuppen zu brennen anfing, ist ebenfalls noch unklar.
Wer hat geholfen? Rund 110 Feuerwehrleute von sieben verschiedenen Feuerwehren sind zu dem Einsatz gekommen. Sie haben etwa zweieinhalb Stunden lang gegen das Feuer gekämpft und konnten es am Ende komplett löschen. Weil der Fluss Mattig in der Region gerade sehr wenig Wasser führt, mussten die Einsatzkräfte drei lange Wasserleitungen verlegen, um überhaupt genug Löschwasser zu haben. Gegen 20 Uhr hieß es dann „Brand Aus“, also: Das Feuer ist gelöscht.
