Bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada kostet ein Bier im Stadion teilweise so viel wie ein ganzer Tageslohn in Mexiko – das sorgt für Wirbel.

Was ist passiert? Bei der Fußball-WM 2026 spielen 48 Mannschaften in 104 Spielen in den USA, Kanada und Mexiko. Schon bei den ersten Spielen merkten Fans: Bier und Essen in den Stadien sind extrem teuer. Im Stadion von Santa Clara in Kalifornien kostet ein kleines Bier (0,47 Liter) bis zu 23 Dollar, also etwa 19,80 Euro. Eine Flasche Wasser kostet dort 7 Dollar. Das österreichische Online-Portal heute.at fand das so krass, dass es schrieb: „Absurde Preise im WM-Stadion“ – und den Fans riet: „Lassen Sie Hunger und Durst vor dem Stadion zurück.“ Auch im kalifornischen Inglewood werden für 0,59 Liter Bier rund 16 Euro verlangt, Pommes kosten dort etwa 17 Euro.

Wer hilft oder kümmert sich? Es gibt ein Stadion, das sich anders verhält: das Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta. Der Besitzer Arthur Blank hat gesagt, die Preise sollen auch bei der WM gleich bleiben. Er meinte: „Hier gab es noch nie überhöhte Preise. Wir möchten, dass sich die Menschen hier wie zu Hause fühlen – sicher und geborgen, willkommen, geliebt und respektiert. Diese Dinge stehen nicht zur Diskussion. Das gilt für die Weltmeisterschaft genauso wie für den Super Bowl.“ In Atlanta bekommt man daher Bier für rund 7,70 Euro und Wasser für unter 3,50 Euro – also deutlich günstiger als in Santa Clara. Außerdem berichten Medien wie The Athletic oder die englische Sun über die hohen Preise und machen sie so öffentlich.