Forscherinnen und Forscher haben die Fußball-WM 2026 100.000-mal am Computer durchgespielt – und Spanien steht ganz oben.

Bei der WM 2026 treten 48 Mannschaften an, und zum ersten Mal gibt es eine Runde der letzten 32 Teams. Ein Team aus der Uni Innsbruck und der TU Dortmund hat das Turnier deshalb mit einem Computer-Modell simuliert. Das bedeutet: Sie haben 100.000-mal ausgerechnet, wer wahrscheinlich gewinnt – Spiel für Spiel, nach allen FIFA-Regeln. Das Ergebnis: Spanien ist mit 14,5 Prozent der Topfavorit. England und Frankreich folgen mit je 12,4 Prozent, Deutschland liegt bei 11,2 Prozent.

Und Österreich? Die Chancen, die Gruppenphase zu überstehen, stehen laut Simulation bei 81,2 Prozent. Das klingt erst mal gut. Aber im Achtelfinale wartet wahrscheinlich ein richtig starker Gegner – möglicherweise Spanien. Deshalb sinken die Chancen für das Viertelfinale auf 16,7 Prozent, und den Titelgewinn sehen die Forscher bei 0,7 Prozent.