Deutschland gewinnt deutlich, die Elfenbeinküste jubelt ganz spät, und Spanien muss auf seinen Topstar verzichten – das war die erste WM-Nacht 2026.

Deutschland ist mit einem riesigen 7:1-Sieg gegen Curaçao in die WM 2026 gestartet. Curaçao ist ein kleines Land in der Karibik und galt als Außenseiter. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zeigte von Anfang an, wer Chef im Ring ist, und schoss ein Tor nach dem anderen. Die Zeitungen feierten den deutschen Auftritt als „brutale Lektion" für den kleinen Inselstaat. Für Deutschland geht es am Samstag gegen die Elfenbeinküste weiter.

In Philadelphia spielten zur gleichen Zeit die Elfenbeinküste und Ecuador. Eigentlich stand es die ganze Zeit 0:0, weil Spieler auf beiden Seiten immer wieder nur den Pfosten oder die Latte trafen. Dann kam in der 90. Minute – also kurz vor Schluss – der eingewechselte Joker Amad Diallo aufs Feld und schoss direkt das Siegtor. Sein Schuss landete perfekt im Eck, 1:0 für die Ivorer! Das Stadion mit fast 70.000 Fans kochte über.

Im dritten Spiel des Abends trennten sich die Niederlande und Japan 2:2. Die Niederländer gingen früh mit 2:0 in Führung, doch die Japaner gaben nicht auf und glichen durch zwei Tore noch aus. Besonders spannend: Daichi Kamada, der früher mal für Eintracht Frankfurt gespielt hat, traf in der 89. Minute zum Ausgleich. Der niederländische Kapitän Virgil van Dijk sagte danach, dass sie das im nächsten Spiel gegen Schweden besser machen wollen.