Nach sieben Überfällen in drei Wiener Bezirken hat die Polizei alle mutmaßlichen Täter festgenommen, den letzten am Mittwoch in der Schultheßgasse.

Was ist passiert? In der Nacht auf den 23. Mai 2026 haben maskierte Männer in den Wiener Bezirken Hietzing, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus sieben Überfälle verübt. Einige hatten Pistolen dabei, in zwei Fällen wurde sogar geschossen. Die Täter bedrohten ihre Opfer und nahmen Bargeld und Wertgegenstände mit. Danach flohen sie mit einem Auto. Es war eine beunruhigende Serie, die das Sicherheitsgefühl vieler Menschen in den betroffenen Vierteln erschüttert hat.

Wer hilft jetzt? Die Wiener Polizei hat intensiv ermittelt. Das Landeskriminalamt Wien hat Videomaterial ausgewertet, Opfer und Zeugen befragt und ein verdächtiges Auto bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Zwei der Männer haben sich am 2. Juni sogar selbst bei der Polizei gestellt und gestanden. Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) hat am Mittwoch den letzten flüchtigen Verdächtigen – einen 28-Jährigen – im Bereich der Schultheßgasse festgenommen. Insgesamt sitzen nun sieben Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren in Haft, darunter Österreicher, Serben und Syrer.