Wien hat einen wichtigen Topf für die Sanierung alter Häuser vorübergehend eingefroren, weil der Stadt das Geld fehlt.

Du hast vielleicht schon einmal alte Häuser in Wien gesehen, deren Fassaden liebevoll restauriert wurden. Viele dieser Sanierungen wurden mit Geld aus dem Altstadterhaltungsfonds mitfinanziert. Dieser Fonds existiert seit 1972 und gehört zur sogenannten Altstadterhaltungsnovelle. Nun hat die Stadt Wien beschlossen, den Fonds vorübergehend auszusetzen. Das bedeutet: Solange das Geld in Wien knapp ist, werden keine neuen Förderungen ausgezahlt.

Veronica Kaup-Hasler, die in Wien für das Stadtbild zuständig ist, hat den Schritt erklärt. Sie sagte, dass alle wissen, wie wichtig der Fonds ist. Deshalb soll er wieder arbeiten, sobald es das Budget erlaubt. Konkret bedeutet das: Wenn Wien wieder mehr Geld einnimmt, soll der Fonds zurückkommen.

Für dich heißt das: Das Stadtbild von Wien kann sich verändern, wenn alte Häuser länger nicht saniert werden. Fassaden können zum Beispiel stärker verwittern, Dächer undicht werden oder alte Details verloren gehen. Viele Menschen in Wien finden es wichtig, dass diese Bauten gepflegt werden, weil sie Geschichte erzählen und Touristen anziehen.