Die österreichische Wettbewerbsbehörde schaut sich große Liefer-Apps wie Lieferando, Foodora und Wolt genauer an, weil sie vermutet, dass die Plattformen ihre Macht ausnutzen.

Bestellen übers Smartphone ist für viele ganz normal. Doch dahinter stecken große Firmen wie Lieferando, Foodora und Wolt. Sie verbinden Restaurants mit Kundinnen und Kunden und kassieren dafür eine Gebühr. Die Behörde BWB fragt sich jetzt: Nutzen diese Firmen ihre starke Stellung aus, um die Preise in Restaurants, die Angebote oder den Job der Kuriere zu drücken?

Die BWB ist eine staatliche Stelle, die aufpasst, dass der Wettbewerb fair bleibt. Sie prüft Verträge, redet mit Beteiligten und sammelt Daten. Sprecherin Natalie Harsdorf hat erklärt, dass die Verfahren ergebnisoffen sind und auch ohne Strafe enden können. Die KommAustria schaut zusätzlich, ob die Regeln für Verbraucherinnen und Verbraucher eingehalten werden.