Ein Mann in der Steiermark wollte Wespen loswerden und hat dabei seine Gartenhütte in Brand gesteckt.

Was ist passiert? Am Samstagnachmittag hat ein 60-jähriger Mann in Pöllau in der Steiermark versucht, ein Erdwespennest mit Benzin loszuwerden. Dabei ist Benzin in Brand geraten, und das Feuer hat sich schnell ausgebreitet. Am Ende stand seine hölzerne Gartenhütte in Flammen, und rund 150 Quadratmeter Wiese und Gestrüpp wurden ebenfalls zerstört. Das ist ungefähr so groß wie ein halbes Fußballfeld.

Wer hat geholfen? Die Freiwillige Feuerwehr Pöllau ist schnell mit ihren Einsatzkräften gekommen und hat das Feuer gelöscht. So konnte verhindert werden, dass die Flammen auf andere Grundstücke übergreifen. Der Mann selbst ist nicht verletzt worden, die Polizei ermittelt aber, wie es genau zu dem Brand kommen konnte.

Was kannst du tun? Wenn du oder jemand, den du kennst, ein Problem mit einem Wespennest im Garten habt, greift auf keinen Fall selbst zu Benzin, Feuer oder anderen gefährlichen Mitteln. Ruft lieber die örtliche Feuerwehr oder eine Schädlingsfirma an – die haben die richtige Ausrüstung und wissen, was erlaubt ist. Erdwespen stehen übrigens unter Naturschutz, deshalb darf man sie gar nicht einfach töten.