Am Frankfurter Flughafen sind im Juni 2026 etwas weniger Menschen geflogen als im Jahr zuvor, deshalb hat der Betreiber Fraport seine Jahresprognose nach unten korrigiert.
Im Juni 2026 sind am Flughafen Frankfurt rund 5,7 Millionen Passagiere abgeflogen oder angekommen. Das sind 1,7 Prozent weniger als im Juni des Vorjahres. Auch in der ersten Jahreshälfte insgesamt sank die Zahl leicht auf 28,9 Millionen Passagiere, ein Minus von 0,8 Prozent. Damit hat Fraport seine Erwartung für das Gesamtjahr gesenkt und rechnet nun mit etwa 63,2 Millionen Fluggästen, etwa so viel wie im Vorjahr.
Als Gründe nennt Fraport-Chef Stefan Schulte vor allem zwei Dinge: die Streiks der Lufthansa im Frühjahr und den Krieg im Iran. Wegen des Iran-Kriegs gab es Sorgen, dass Flugbenzin knapp werden könnte. Das hat viele Menschen verunsichert, sodass sie weniger gebucht haben. Außerdem sind die Preise für Öl deutlich gestiegen. Gleichzeitig haben Fluggesellschaften, allen voran die Lufthansa, weniger Flüge ab Frankfurt angeboten. Das alles zusammen sorgte für den Rückgang.
