Im Mitte Museum in Berlin kannst du ab jetzt eine Ausstellung besuchen, die zeigt, warum Straßennamen viel mehr sind als nur Schilder an der Ecke.
Straßennamen benutzt du jeden Tag, aber hast du dich schon mal gefragt, woher sie eigentlich kommen? Eine neue Ausstellung in Berlin geht genau dieser Frage nach. Sie heißt 'umbenennen?!' und ist Teil eines großen Projekts von zwölf Museen in der Stadt.
Die Ausstellung erklärt, dass Straßennamen immer auch etwas mit der Zeit zu tun haben, in der sie vergeben wurden. Sie zeigen, was den Leuten damals wichtig war. Heute wird viel darüber diskutiert, ob manche Namen noch okay sind oder ob sie geändert werden sollten.
Stefanie Remlinger, die Bürgermeisterin des Bezirks Berlin-Mitte, sagt dazu: "Straßenumbenennungen sind nie nur Verwaltungsakte. Sie berühren wichtige Fragen der Erinnerungskultur, greifen aber auch spürbar mit Adressänderungen in den Alltag von Menschen ein." Das bedeutet: Wenn ein Straßenname sich ändert, ist das für die Anwohner eine große Sache, weil sich ihre Adresse ändert.
