Steigende Ölpreise und Sorgen vor höheren Zinsen in den USA haben die Börsen am Montag unter Druck gesetzt.

Was ist passiert? An den Börsen ging es am Montag bergab, vor allem in Japan. Der Nikkei-Index, der die 225 wichtigsten Unternehmen dort zeigt, verlor 1,6 Prozent. Auch in Europa gaben die Kurse nach. Grund dafür sind vor allem zwei Dinge: Erstens ist Öl teurer geworden, weil es im Nahen Osten politische Spannungen gibt. Zweitens erwarten viele Anleger, dass die US-Notenbank Federal Reserve – also die Zentralbank der USA – im September die Zinsen erhöht. Das macht Aktien als Geldanlage weniger attraktiv, weil Sparen mit höheren Zinsen wieder mehr bringt.

Wer hilft oder beobachtet die Lage? Anleger schauen jetzt besonders auf Aussagen der US-Notenbank. Deren Chef wird in den nächsten Tagen wichtige Hinweise geben, wie es mit den Zinsen weitergeht. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) und neue Wirtschaftsdaten aus Deutschland stehen im Fokus. Börsenexperten beobachten zudem, ob die Ölpreise weiter steigen und wie sich die Lage an der Straße von Hormus entwickelt – einer engen Meerenge, durch die ein Großteil des weltweiten Öls transportiert wird.